|
Fragen und Antworten zum Energiemanagement und Einsparpotenzial
Allgemein:
Energiemanagement
EMAN nutzt die physikalisch möglichen Spareffekte und lässt sich über die
Funkdatenerfassung optimal an das Gebäude anpassen.
EMAN ist eine
kostengünstige Regelung, die zweckmäßig eine vorhandene Heizanlage erweitert.
Ein Austausch des Wärmeerzeugers ist nicht notwendig, außer es sprechen andere
Gründe dafür. Ohne Austausch kann das Einsparpotenzial der Regelung besser
dargestellt werden.
EMAN verfügt über die
universelle Schnittstelle A2REL, welche jederzeit die Einbindung eines älteren
Wärmeerzeugers über Relais oder moderneren Wärmeerzeugers über Analogsteuerung
erlaubt.
Wo kann eine
EMAN-Einzelraumregelung eingesetzt werden ?
Vorzugsweise dort, wo
ein unregelmäßiger Wärmebedarf besteht und einzelne Räume zu unterschiedlichen
Zeiten genutzt werden; also in Kirchen- und Gemeindezentren, Schulgebäuden und
Museen (öffentliche Gebäude).
Stichwort:
Bedarfsgerechte Wärmebereitstellung.
Wie kann ich
generell den Heizenergieeinsatz beeinflussen ?
Physikalische
Grundlage vereinfacht: Der Wärmestrom durch die Gebäudehülle ist proportional
zur Temperaturdifferenz innen ↔ außen; die Zeitdauer dieser Differenz bestimmt
den dafür aufgewendeten Energieeinsatz.
Also lässt sich bei
gegebener Gebäudestruktur Energie einsparen durch:
-
Mehrfachnutzung eines schon
temperierten Raums
-
Reduktion der Absenktemperatur
-
Verlängerung der Nutzungspausen
-
Reduzierung von Stillstandsverlusten
Was benötige ich dazu ?
Der erste Punkt ist
durch Absprache mit den beteiligten Gruppen lösbar, die folgenden Punke sind
Aufgaben eines elektronischen Reglers:
-
Er steuert die Aufheizung so, dass zu
Beginn der Nutzungszeit die gewünschte Temperatur jedes einzelnen Raums
erreicht ist
-
Rechzeitig vor Beendigung der
Nutzungszeit reduziert er die Wärmeabgabe in speichernde Bauteile entsprechend
ihrer Speicherzeitkonstante (Fußboden, Wandheizkörper)
-
Er nimmt Rücksicht auf kritische Bauteile
(Orgel, Kunstwerke, …)
-
Er erlaubt Spontanheizung oder Verlängerung
des Heizintervalls bequem vom Raum aus
-
Die Bedienung – Eingabe von
Nutzungszeiten - ist einfach und selbsterklärend
-
Gebäudeanbindung zukünftig via Web, falls
Infrastruktur vorhanden (WLAN, LAN) (=> ggf,. korrigieren). Damit können Nutzer eigenständig die Nutzungsplanung übernehmen; der Einsatz
eines Hausmeisters, Mesner etc. ist nicht mehr erforderlich.
Wie hoch wird die Einsparung sein ?
Das hängt stark von
der bisher üblichen Vorgehensweise ab.
Wurde das Gebäude bisher wie ein Wohnhaus mit einer Nachtabsenkung von wenigen
Grad betrieben, wird die Verbrauchsminderung erheblich sein.
Hat der Betreiber
durch intensiven Personaleinsatz alle Möglichkeiten berücksichtigt (Heizung nur
der benötigten, weitgehende Absenkung nicht benötigter Räume) wird die
Ersparnis etwas geringer ausfallen, aber dafür der Bedienkomfort erheblich
steigen.
Die folgenden Punke
kann nur ein Regler erfüllen, der als Grundlage seiner Entscheidung Parameter
verarbeitet wie: Außentemperatur, Kessel-, Vorlauf- und Raumtemperaturen, ggf.
Luftfeuchtigkeit, damit:
- Optimierung der Anheizzeit
- Abschaltung von Kessel und Pumpen, wenn
keine Wärmeanforderung vorliegt, damit Minimierung elektrischer und
heizenergetischer Stillstandsverluste
- Einfaches Management der Bedarfszeiten
Ein Beispiel: In Verbindung mit einem neuen
Kessel wurden in einer Backnanger Kirchengemeinde Einsparungen von 45 %
erzielt.
Wie wird sichergestellt das die Regelung
optimal arbeitet ?
Wir bieten die Möglichkeit einen Datenlogger
einzusetzen (vorübergehend oder dauerhaft), der alle erforderlichen Daten zur
Auswertung zu uns sendet. Im Gegenzug ist eine nachträgliche Optimierung der
Parameter möglich. Zudem können die Funktionen der Geräte überwacht werden und
z.B. ein Batteriewechsel der Raumterminals dem Kunden empfohlen werden.
Können
regenerative Energien in die Regelung mit einbezogen werden ?
Was sind die
Voraussetzungen für den Einsatz eines EMAN ?
Die Anlage muss
hydraulisch stabil arbeiten. Ein hydraulischer Abgleich wird vorausgesetzt.
Sollte der Abgleich nicht vorhanden sein, unterstützen wir sie bei der
Durchführung.
Der Wärmeerzeuger
sollte ausreichend dimensioniert sein, um im ungünstigsten Betriebsfall –
tiefste Außentemperatur, Aufheizung aller vorhandenen Räume – die erforderliche
Heizleistung zu erbringen. Alternativ können Räume vorrangig bedient werden um
gegebenenfalls die vorhandene Leistung optimal zu verteilen.
Was erleichtert
den Einsatz eines EMAN ?
Das System ist
funkbasiert und damit für Bestandsbauten optimal einsetzbar; Stemm- und
Putzarbeiten sind kaum erforderlich. Die Raumtemperaturerfassung ist zudem
batteriegespeist, so dass dafür ein Stromanschluss entfällt
Wie können die
variierenden Raumbelegungen gemanagt werden ?
Über einen PC und
einer auf HTML basierenden Benutzeroberfläche können die Raumbelegungszeiten
(Tage, Wochen, Monate, Ferien) festgehalten werden. Die Übertragung auf den
EMAN erfolgt über USB, Ethernet oder Internet.
Können außer der
Temperatur auch die Feuchtigkeit in die Regelung einbezogen werden, um Werte zu
schützen ?
Optional kann der relative Luftfeuchtigkeit im Innen- und Außenbereich mit erfasst
werden, um die Aufheizung und die Lüftung von Räumen zu überwachen und zu steuern.
|