Allgemeine Beschreibung
Die Gebäuderegelung besteht aus Hardware-
und Softwarekomponenten, deren Zusammenwirken eine Regelung von
Wärmezuweisungen für Räume mit Zeitabhängigkeit ermöglicht.
Als Zentrale Regeleinheit ist ein (oder
mehrere) Energiemanager (EMAN) eingesetzt.
Über die Gebäude-Software werden die
Nutzungen und Zeiten der angeschlossenen Räume dem EMAN
mitgeteilt.
Der EMAN kann direkt 12 Temperaturen erfassen
und 12 Relais entsprechend 4 Mischkreisen bedienen.
Der EMAN kommuniziert mit weiteren Einheiten,
um seine Aufgaben zu erfüllen:
1. Raumterminal
(EM-RT)
Raumterminals
erfassen die Raumtemperatur und melden diese dem EMAN.
Die Meldung erfolgt
über Funk oder über 2-Draht-Leitung (PLIN).
Änderung der
Raumanforderung und Rolladenbedienung sind Optionen des EM-RT
2. Heizkörpersteuergerät
(RELS oder
CRELS)
Das (C)RELS steuert
einen thermoelektrischen Ventilsteller am Heizkörper (oder
Heizkörpergruppen) an. Die Kommunikation zum EMAN erfolgt per
Funk (RELS) oder über 3-Draht-Leitung (Gebäudebus). Die
Spannungsversorgung ist 230V.
3. Schnittstelle zum
Wärmeerzeuger (A2REL)
Je nach Erfordernis
können 2 Analogausgänge 0..10V oder 2 Relais für die
Wärmeanforderung eingesetzt werden. Das A2REL ist als
Erweiterung direkt mit dem EMAN verbunden.
4. Rolladenansteuerung
(RRELS)
RRELS wird bei
Rolläden und Markisen verwendet, um per Funk diese Funktion
auszuführen.
Die Spannungsversorgung ist 230V.
5. Relaiserweiterung
(EM-SLAVE)
Der Slave bietet weitere 6
Relais für diverse Aufgaben, z. B. Bedienung 2 weiterer Mischkreise.
Um die Kommunikationseinheiten untereinander zu
verbinden (Verbindungsgeräte), wird ein Gebäudebus
installiert, dessen Knoten die erforderliche Umsetzung in andere
Kommunikationsformen, wie z.B. Funk, PLIN, USB, Ethernet, übernehmen:
1. Gebäudebus-Knoten
(CAN_KN)
Diese Knoten stellt
über einen externen Trafo die Power für den Gebäudebus
bereit und dient zum direkten Anschluss eines Datenloggers. Nur
einmal im Gebäude nötig (Aussnahme: sehr große
Gebäude mit mehreren EMAN).
2. Funk-Knoten
(RF-KN)
Diese Knoten werden in die Nähe
der funkübertragenen Einheiten platziert.
Dazu ist vorher eine
Reichweitenanalyse zu erstellen.
3. USB-Knoten
(EM-USB )
Der Anschluss mit
USB dient der örtlich nahen Verbindung zum PC- auf dem die
Gebäudesoftware läuft, wenn nicht die USB-Schnittstelle am
EMAN verwendet wird.
4. Ethernet-Knoten
(EM-ETH)
Der Anschluss mit
Ethernet dient der örtlich nahen Verbindung zum PC- auf dem die
Gebäudesoftware läuft, oder als Schnittstelle zum
DSL-Router zur Fernbedienung. Er wird auch für die zukünftige
Internet-Bedienung benötigt.
5. PLIN-Knoten
(PLIN-KN)
Raumterminals, die
nicht per Funk bedient werden, können über eine dünne
2-Draht-Leitung mit Spannung und Daten versorgt werden. Dazu dient
dieser Knoten, der die Spannungsversorgung mehrerer Raumterminals (
ca. 30) sicherstellt und gleichzeitig mit ihnen kommunizieren kann.
Die Spannungsversorgung erfolgt über den Gebäudebus.
Weitere Sensoren können direkt und
indirekt angeschlossen werden:
1. Funk- Außensensor
(EM-TAF,
EM-TFAF)
Temperaturerfassung
mit (EM-TFAF) und ohne Feuchtigkeit (EM-TAF)
2. NTC-Temperatursensor
(NTC10-6)
mit 6m
Anschlussleitung. Genauigkeit +-1K. Einsetzbar als Leitungsfühler,
Speicherfühler, Aussenfühler, etc.
3. Solarsensor
(EM-SA
und EM-SAF)
zur Intensitätserfassung
für Solarkollektoren oder Abschattungsfunktionen.
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